Ratgeber - Fehler im LAN entdecken

03.01.2011 11:41

Netzwerkkabel einstecken und alles funktioniert - leider ist es nicht immer so. Die Fehlersuche kann dann schnell langwierig und nervig sein. Auf welche typischen Fallstricke Sie achten müssen und wie sie diese vermeiden, erläutert dieser Artikel.

In der Theorie funktionieren Netzwerke heutzutage problemlos. Irgendwo steht ein DHCP-Server, der automatisch an die angeschlossenen PCs eine passende IP vergibt. Wer in einem Unternehmen beispielsweise sein Notebook oft in verschiedenen Räumen anstöpselt, schätzt diese automatische Vergabe von IPs.

In vielen Fällen funktioniert der Netzwerkbetrieb, gerade bei einfach aufgebauten Netzen, auch tadellos. Doch mit der Unternehmensgröße wächst auch schnell die Netzwerkkomplexität mit verschiedenen Switches, Segmenten, diversen Servern, Appliances oder NAS-Systemen. Alle Geräte sind im Netzwerk eingebunden und sie bieten oft umfangreiche und komplexe Netzwerkeinstellungen. Ein paar falsche Klicks in den Einstellungen oder ungünstige Default-Werte, und schnell kann das Netzwerk quälend langsam werden oder es funktioniert gleich überhaupt nicht mehr.

Die Fehlersuche im Netzwerk wird schnell komplex, wenn man nicht weiß, wo man anfangen sollte. So paradox es klingt, aber in jedem Netzwerk sollte die Fehlersuche auf der untersten Schicht des OSI-Layers beginnen. Vielleicht hat nur ein Netzwerkkabel einen Ermüdungsbruch erlitten und der Netzwerkkartentreiber funktioniert tadellos.

In diesem Artikel informieren wir Sie, worauf Sie bei der Fehlersuche im Netzwerk achten müssen. Außerdem gibt es Tipps aus der Praxis von Marcus Schmitt, Technical Support Spezialist beim Hersteller D-Link.

- Tückische Ethernet-Kabel
- Netzdesign
- Fehlende Segmentierung
- Ungenutztes Trunking-Potenzial
- Performance-Falle Priorisierung
- TCP/IP-Bremse
- Fazit - Vorbeugen statt heilen