Spioniert Ihr PC Sie aus? So prüfen Sie es!

02.01.2014 17:49

Viren mit Spionage-Funktion waren bisher schon eine große Bedrohung für den PC-Nutzer. Seit Bekanntwerden der umfassenden Internetüberwachung durch die Geheimdienste stellt sich nun zusätzlich die Frage: Ist mein PC mit Spionage-Programmen verseucht?

Die Suche nach Spionage-Programmen auf dem eigenen PC ist eine echte Herausforderung. Denn schließlich setzen die Macher der Spionage-Programme alles daran, ihren Code möglichst gut zu verstecken. Doch kein Code ist perfekt.
Von wem dieser Code stammt, ob von Viren-Verbreitern, Geheimdiensten, Überwachungs-Firmen oder sonst wem, soll dabei keine Rolle spielen.

 

Erste Schritte: Die klassische Virensuche kommt zuerst

Spionage-Code ist Schad-Code. Darum sollten Sie die Suche nach diesen Programmen mit einer klassischen Virensuche beginnen. Starten Sie einen kompletten Festplattenscan mit Ihrer Antiviren-Software. Diese Software findet auch Schad-Code der sich mit Hilfe eines Rootkits versteckt. Trotzdem kann der Scan mit einem zweiten Antiviren-Programm nicht schaden. Allerdings sollte das zweite Tool ohne Installation arbeiten, da sich zwei installierte Antiviren-Programmen gegenseitig in die Quere kommen. Empfehlenswert ist etwa ein Prüflauf mit dem Online-Scanner von Bitdefender, den Sie über über das Widget starten können. Um zur Sicherheit noch ein Tool oben drauf zusetzen, können Sie die Software Rubotted installieren. Das Spezial-Tool kontrolliert den Netzwerkverkehr Ihres Systems ins Internet und alarmiert Sie, wenn sich Ihr Rechner wie ein virenverseuchter PC verhält. So entdecken Sie einen Schädling auch dann, wenn Ihr eigentliches Antiviren-Programm diesen übersehen hat.